CDU Dudenhofen 
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News-Ticker

Geschichte des Ortes
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Die Umgebung von Dudenhofen ist in den letzten Jahren zu beliebten Ausflugszielen auch aus den benachbarten Großstädten geworden, kann man doch hier noch die reine unverdorbene, von keinen Abgasen verseuchte Luft in den Wäldern der Ortsgemeinde einatmen. Ein gut markiertes und ausgebautes Wanderwegenetz des Pfälzerwaldvereins führt kreuz und quer durch die Ortsgemeinde, ja man kann von Dudenhofen, ohne einmal den Wald zu verlassen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den Radweg Speyer-Neustadt, Neustadt an der Weinstraße erreichen. Weitere durchgehende Radwanderstrecken führen vom "Rhein zum Wein" - von Speyer nach Edesheim sowie der "Kaiser-Konrad-Weg" von Speyer nach Bad Dürkheim an den Haardtrand. Doch nicht nur dem Wanderlustigen bietet die Ortsgemeinde Freizeitvergnügen. Dudenhofen verfügt über gut ausgebaute Sportanlagen. Eine dreiteilbare Sporthalle "Ganerbhalle", eine Radrennbahn, ein Tenniszentrum, einen Hallenspilepark mit Hochseilgarten, einen sehr guten Trimmpark und einen Waldlaufpfad. Die international bekannte Radrennbahn des Radfahrvereins 1908 e.V. Dudenhofen wurde im Jahre 1991 nach den modernsten Richtlinien neu gebaut. Eine ganz besondere Freizeitanlage in der Ortsgemeinde Dudenhofen ist der Nachbarschaftsspielplatz, der als Modellanlage des Landes Rheinland-Pfalz im Bereich zwischen Waldgrenze, Schule und Schulsportstadion auf 15 000 qm ausgebaut und mit erheblichem Aufwand in den letzten Jahren zu einem naturnahen Erlebnispark neu gestaltet und erweitert wurde. Hier finden Alt und Jung Entspannung und Freizeitvergnügen bei allen Möglichkeiten in freier Luft Sport auszuüben.

Mit dem "Bildhauersymposium" vom 30. August bis 19. September 1992 war der Versuch verbunden, die Tradition der Feldzeichen, Wegekreuze und Flurdenkmale, die in der Vergangenheit die Gemarkung ländlicher Gemeinden prägten, zu beleben. Auf einem viel begangenen Weg zwischen Dudenhofen und der Nachbargemeinde Hanhofen, - dem Wirtschaftsweg zum Falkenhof wurden neun Buntsandsteine zum Flurzeichen im Sinne des Leitgedanken in der Sorge vergebens zu laufen" bearbeitet. Dadurch hat die Gemeinde einen weiteren Anziehungspunkt für die Bevölkerung geschaffen, der rege angenommen wird. In Dudenhofen wurde ein Waldlehr- und Vogelschutzpfad im Bereich des Wasserwerkes ausgebaut.

Im Zuge der Städtebauförderung wurde der Ortsmittelpunkt von Dudenhofen aufgrund eines Architektenwettbewerbs neu gestaltet. Als erstes wurde das Rathaus mit einem Satteldach versehen und umgestaltet. In unmittelbarem Zusammenhang wurde durch die Ortsgemeinde Dudenhofen ein Bürgerhaus mit Sitzungssaal der Verbandsgemeinde errichtet, der Rathausplatz neu gestaltet und die Bebauung im Ortsmittelpunkt umfassend saniert.

Die durch die Ortsgemeinde Dudenhofen führenden Bäche mit Biotopen, der schöne Wald, die Spargel-, Tabak- und Gemüsefelder, prägen die Landschaft unserer reizvollen vorderpfälzischen Gemeinde.

Die Verbandsgemeindeverwaltung in Dudenhofen erledigt sämtliche Verwaltungs- und auch Hoheitsaufgaben für den Bereich der Verbandsgemeinde Dudenhofen. Das erste Bürgerbüro in Rheinland-Pfalz wurde 1994 in der Verbandsgemeinde Dudenhofen eröffnet. Dieser Bürgerservice konnte im November 2004 mit der Einrichtung der ersten Außenstelle der Kraftfahrzeugzulassung des Rhein-Pfalz-Kreisesfür den südlichen Landkreisfür unsere Bürgerinnen und Bürger nochmals entscheidend verbessert werden.


Dudenhofener Sturzbecher

„Man könne sich glücklich schätzen, wenn man die Folgen eines fränkischen Gelages überlebe“, so berichtete der römische Dichter Venatius Fortunatus in Anspielung auf die Trinkfreudigkeit der Franken, welche zwischen 450 und 700 n. Chr. auch die Pfalz bevölkerten.

Einen archäologischen Nachweis für die ausgelassene Zecherei dieses germanischen Stammesverbandes stellt ein besonderes Trinkgefäß aus Glas dar: Der sog. Sturzbecher (oder Glockenbecher) konnte aufgrund einer sehr kleinen oder gar nicht vorhandenen Standfläche nur in geleertem Zustand und umgestürzt wieder abgestellt werden. Aus diesem Grund musste man ihn schnellstmöglich leeren und war nicht selten in kürzester Zeit „sturzbetrunken“.

Auch eine vornehme fränkische Dame aus Dudenhofen erhielt vor mehr als 1300 Jahren ein solches Gefäß als Grabbeigabe. Ob man daraus schließen darf, dass sie selbst an den Trinkgelagen teilnahm oder sich mit dem teuren Luxusgegenstand nur als Mitglied der Oberschicht ausweisen wollte, sei dahingestellt.


Quelle: www.dudenhofen.de

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