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Aktuelles
03.06.2009, 10:00 Uhr | Rheinpfalz Speyer
Ort für Kinderprobleme
DUDENHOFEN: Betriebe in der Verbandsgemeinde beteiligen sich am Projekt „Notinsel für Kinder"
Blutige Nase, aufgeschürftes Knie, Fahrrad kaputt, Mobbing durch Ältere? Viele Kinder stehen solchen, meist kleineren Problemen hilflos gegenüber. Die Stiftung „Notinsel für Kinder" aus Karlsruhe bietet in Kooperation mit Gemeindeverwaltungen und Betrieben Zufluchten für die Betroffenen. Jetzt auch in der Verbandsgemeinde Dudenhofen.
Presseartikel
18 Standorte für das Notinsel-Projekt (unter anderen in Otterstadt und Waldsee) gibt es laut der Stiftung bisher in Rheinland-Pfalz, die Verbandsgemeinde Dudenhofen ist Nummer 19. Vor einem Jahr gab es erste Ansätze, etwas für Kinder in Not zu tun. Damals ging es hauptsächlich um dem Schulweg. „Schnell haben wir gemerkt, dass es keine Sache der Ortsgemeinde alleine ist, sondern der Verbandsgemeinde", sagte Bürgermeister  Clemens Körner. Der Gewerbeverein wurde ins Boot geholt, von Seiten der Unternehmer habe es schon mehrere Anfragen gegeben. „Es geht eigentlich um Prävention", erklärte Timo Anschütz, neuer Vorsitzender des Kreisverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes. „Wann immer ein Kind belästigt wird, einen Unfall hat oder ähnliches, kann es zu den Notinseln kommen." Teilnehmende Betriebe sind mit einem Aufkleber gekennzeichnet. Dort gebe es die Möglichkeit, sich - bei ernsteren Unfällen wie Vergiftungen - per Telefon zu melden. „Wichtig ist die Aufklärung. Viele Kinder sehen die Aufkleber, wissen damit aber nichts anzufangen", sagte Körner.

In der Grundschule werden die Kinder über die Zufluchten informiert. Erste Zahlen, wie das Projekt angenommen wird, erwartet Anschütz in zwei Jahren. „Unser Ziel ist es, Notinseln flächendeckend im gesamten Rhein-Pfalz-Kreis zu installieren", betonte er.
10.06.2009, 14:35 Uhr