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Aktuelles
15.12.2009, 08:00 Uhr Übersicht | Drucken
Getrübte Freude über den großen Erfolg
Bürgermeister Eberhard sieht Waldweihnacht an Grenze gekommmen – Ausstellerzahl soll begrenzt werden

Es waren wieder viele, sehr viele, die gestern in Dudenhofen Richtung Wald unterwegs waren. Auch Frau Holle hatte den Termin im Himmelskalender angekreuzt, um ja den Weihnachtswaldbasar rechtzeitig zu überzuckern. Ein perfektes Wintermärchen mit allerlei Angeboten, Unterhaltung, besonderer Atmosphäre.


Dudenhofen - Weihnachtsmärkte gibt es in vielen Gemeinden. In unterschiedlichen Größen, an den verschiedensten Standorten. Der Basar am dritten Advent
mitten im Wald in Dudenhofen ist landesweit immer noch die Ausnahme.
Vor allem bleibt er das Original. Wer einmal hier war, erzählt davon den Bekannten, Kollegen, kommt im nächsten Jahr wieder. Der Erfolg freut die Veranstalter – Gemeinde und Forstamt Pfälzer Rheinauen – mittlerweile nicht ganz ungetrübt: „Mehr geht nicht“, sagt Initiator Peter Eberhard, der nun das dunkle Bürgermeister-Gewand und nicht mehr die grüne Förster-Uniform trägt. Er will die Zahl der Aussteller künftig auf maximal 70 begrenzen. Bereits vor der offiziellen Eröffnung war zwischen den Buden
kaum noch ein Durchkommen. Am Nachmittag ging fast gar nichts
mehr. Nur irgendwie noch gerade so, mit viel Geduld. Guido Burkhard aus Speyer ist seit dem ersten Weihnachtswaldbasar mit dabei. Er verkauft hauptsächlich Honig. Von Bienen aus Dudenhofen, wie er betont. Kein Wunder, dass „der Honig gut läuft“. Die Imkerei betreibt er als Hobby. Die anderen Produkte an seinem Stand lassen die Besucher eher liegen. Auf den Waldbasar geht er wegen des Drumherums: „Es ist was Ausgefallenes hier.“ Simone Brand reist aus Waldbrunn im Odenwald an.



Mit selbstgemachtem Kinderspielzeug, kleineren Regalen, Dekorationsartikeln aus Holz. Sie ist zum vierten Mal in Dudenhofen, schätzt den Platz in der Natur, ohne Stromanschluss, ohne künstliches Licht. Schön sei es hier, „ganz ohne Gedöns“. Von den zahlreichen Märkten, auf denen sie ihre Sachen anbietet, sei er der umsatzstärkste. Vielleicht, weil Weihnachten
nicht allzu fern ist, mutmaßt sie. Kugeln und Kerzen sind die Freizeitbeschäftigung von Sonja Schilling aus Wiesenthal. Auch sie macht alles selbst. In den letzten drei Jahren musste sie nicht mehr viel für die Rückfahrt einpacken. Schilling: „Weil die Ware echt, handgemacht ist, kein Tinneff wie oft anderswo.“ Matthias Alt ist Metzger und Jäger, hat in Maikammer ein Gasthaus. Sein Angebot: Wurst und Wildbret von Tieren aus den heimischen Wäldern in eigener Herstellung. Bei der dritten Teilnahme sind seine hauptsächlichen Abnehmer schon Stammkunden. Er mag das Flair ohne Autos. Das Geschäft mit Kunst und Schmuck aus Naturmaterial betreibt Armin Minert aus Wörth professionell. Er ist damit die Ausnahme unter den Beschickern. Selbst beim zwölften Mal findet er das Ambiente einmalig. Nicht weit hatte es Pirmin Heil. An seinen Schnitz-, Drechsel,- Intarsien-Arbeiten aus allen möglichen Holzarten zeigen die Leute großes Interesse. (län)


15.12.2009, 09:05 Uhr


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