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Aktuelles
14.01.2009, 09:00 Uhr | Rheinpfalz Ludwigshafen
Zum fünften Mal Neujahrsempfang der CDU mit 150 Gästen im Pfarrheim Herz Jesu
Als ein „Jahr der Herausforderungen" charakterisierte CDU-Vorsitzende Anne Schneider das Jahr 2009 beim Neujahrsempfang, zu dem die Schifferstadter Christdemokraten nun zum fünften Mal ins Pfarrheim Herz Jesu eingeladen haben. Rund 150 Gäste nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und aus der Sicht von Thomas Madl, Bürgermeister von Schifferstadts Partnerstadt Löbejün/Sachsen-Anhalt einiges über Erfahrungen aus „20 Jahre Wiedervereinigung" zu erfahren.
Presseartikel

Übereinstimmend beim Gast aus dem Osten Deutschlands wie bei den Gastgebern angesichts weit verbreiteten Missmutes ob der „Finanzkrise" die Devise: Zupacken, etwas tun, optimistisch sein! Madl mahnte, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Anne Schneider zitierte dazu Ludwig Thoma „Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter!".

Im Hinblick auf die Kommunalwahlen wolle die CDU mit großem persönlichem Einsatz Überzeugungsarbeit leisten, werben für „die besseren Ideen", sagte Anne Schneider. Sie beschrieb das so: „Mit zukunftsweisenden, nachvollziehbaren Beschlüssen und nicht mit kostspieligen Experimenten". Der Neujahrsempfang bot auch Gelegenheit zum direkten Kontakt mit CDU-Mandatsträgern wie dem Bundestagsabgeordneten Norbert Schindler und dem Landtagsabgeordneten Axel Wilke, und auch der CDU-Kandidat für das Amt des Landrates,  Clemens Körner, feierte mit den Schifferstadtern.

Als er die Einladung bekam, beim Neujahrsempfang zu sprechen, habe er sofort zugesagt, weil er „richtig Sehnsucht nach Schifferstadt' hatte, bekennt Thomas Madl, Bürgermeister der Partnerstadt Löbejün in Sachsen-Anhalt. Den Grund nannte er auch: Man sei hier bei Besuchen nie bloß „Gast gewesen, sondern Freund'. „20 Jahre nach dem Fall der Mauer, Erinnerungen - Blick in die Zukunft' war das Thema des Festvortrags, und wie immer sprach Madl völlig frei, nur unter Zuhilfenahme einiger weniger handschriftlicher Stichpunkte. Trotz der Länge seiner Ausführungen - wohlwissend hatte er Anne Schneider gleich zu Anfang gebeten, ihn rechtzeitig zu bremsen - gerieten ihm der mit Anekdoten gespickte Rückblick auf die ersten Jahre des Übergangs von der DDR in die politische Landschaft der jungen deutschen Einheit und die kurz angetippte Vorausschau spannend, unterhaltsam und nachdenklich. „Ich könnte Ihnen noch stundenlang zuhören', war denn auch am Ende eine Spontanreaktion aus dem Publikum, die mit viel Beifall bedacht wurde.

Eine Laufbahn als Politiker war nie das Lebensziel des Forschungsingenieurs gewesen Er sah sich aber nach dem damaligen hohen Wahlsieg der CDU in die Pflicht genommen und steht der Stadt Löbejün nun seit 1990 (mit einjähriger Unterbrechung) als Verwaltungschef vor. Eindringlich schilderte Madl die Schwierigkeiten am Anfang seiner Tätigkeit, als er sich „wie Kevin allein zu Haus' im Rathaus vorkam, ehe er einen kompetenten Mitarbeiterstab um sich scharen konnte. Die 'alten Seilschaften' wirkten noch bis etwa 1994, vieles stand auf dem Weg zur Demokratie auf der Kippe, führte Madl vor den Schifferstadter Parteifreunden aus.

Damals jedoch stellten Stadtrat und Verwaltung in Löbejün die Weichen für eine kontinuierliche Stadtentwicklung. Ausdrücklich bedankte sich Madl für die Schifferstadter Amtshilfe jener Zeit. Heute besitzt Löbejün eine sanierte historische Altstadt, ist Versorgungszentrum für die ganze Region, hat ein blühendes Vereinsleben und verfügt als Geburtsstadt des Komponisten Carl Loewe auch über ein kulturelles Zugpferd.

„Ich kann das Wort Finanzkrise nicht mehr hören', mahnte Thomas Madl, der auch für die CDU im Landtag von Sachsen-Anhalt sitzt, zum Schluss an. Wichtig sei, nicht pessimistisch in die Zukunft zu blicken, sondern sich auf den Freiheitswillen, die Energie der 1990er Jahre und damit auch auf die eigenen Stärken zu besinnen. (gis/mm)

14.01.2009, 23:09 Uhr