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Aktuelles
14.05.2009, 10:00 Uhr | Rheinpfalz Speyer/Jörg Schmihing
Reaktionen der 4 Landratskandidaten auf die Ergebnisse der Rheinpfalz Umfrage
Clemens Körner wertet die Umfrage als eine „Art Zwischenprüfung"
Noch einmal in die Offensive gehen und Präsenz zeigen - das möchte Gordon Emrich (SPD). Nicht in Selbstzufriedenheit sonnen und kämpfen bis zum Schluss - das will  Clemens Körner (CDU). Zumindest die beiden derzeit aussichtsreichsten Landratskandidaten sehen die gestern veröffentlichten Ergebnisse der RHEINPFALZ-Wahlumfrage als Ansporn. Konrad Reichert (FDP) und Heinz-Peter Schneider (Grüne) beurteilen ihr Abschneiden realistisch.
Presseartikel
Als eine „Art Zwischenprüfung" wertete Körner, im Hauptberuf Bürgermeister der Verbandsgemeinde Dudenhofen, die Umfrage, bei der er mit 47 Prozent die größte Zustimmung erreicht hat. Aber: „Die richtige Prüfung findet dann am 7. Juni statt." Sein Abschneiden insbesondere im Süden des Rhein-Pfalz-Kreises habe ihn in dieser Höhe „positiv überrascht", so der Christdemokrat. „Es zeigt, dass Leute, die mich kennen, meine Arbeit und meine Leistung schätzen." Das Problem der vergleichsweise schlechten Bekanntheitswerte in der Mitte und im nördlichen Teil des Kreises habe er erkannt. Aus seiner Sicht die größte Gefahr für seine Kandidatur: „Meine Wähler dürfen jetzt nicht sagen, das ist gelaufen."

Gelaufen ist das Rennen aus Perspektive des mit 37 Prozent Zweitplatzierten der Umfrage, Gordon Emrich, noch lange nicht. Der für die heiße Wahlkampfphase von seinen Pflichten als Leiter des Diakonischen Werks freigestellte Theologe spricht von einem „komplett offenen Ausgang". An der fehlenden Popularität seiner Person will er mit Nachdruck arbeiten: „Ich werde, wie bisher, Präsenz zeigen, wo immer es geht." Trotz der aus seiner Sicht „schwierigen Ausgangsposition" als kommunalpolitischer Seiteneinsteiger. Insofern sei der im Vergleich zu einer RHEINPFALZ-Umfrage im Dezember von 29 auf 42 Prozent höhere Bekanntheitsgrad durchaus ein Erfolg. Er werde jedenfalls versuchen, den Wahlkampf inhaltlich pointiert fortzusetzen.

„Vielleicht noch ein bisschen zulegen" - das würde sich Konrad Reichert, Landratskandidat der FDP, mit Blick auf den Wahlsonntag Anfang Juni wünschen. Das Abschneiden bei der vom Mannheimer Meinungsforschungsinstitut CMR erstellten Umfrage spiegelt nach seiner Wahrnehmung die Stimmung realistisch wider: „Das ist ein gutes FDP-Ergebnis." Gerade als Bewerber einer kleinen Partei und als Berufstätiger sei es schwer, im Wahlkampf überall präsent zu sein. „Bekanntheitsgrad hin und her - die Leistung der ehrenamtlich engagierten Leute ist einfach enorm", sagt der Liberale.

„Zwei, drei Prozentpunkte mehr hätte ich mir schon gewünscht", räumt Heinz-Peter Schneider ein. Der Landratskandidat der Grünen hofft in der Endphase des Wahlkampfs, der so richtig erst jetzt begonnen habe, „noch etwas zulegen" zu können. Dass an den Popularitätswerten noch viel zu machen ist, glaubt er allerdings nicht: „Das ist normalerweise eine Sache von Jahren. Aber dieses Problem haben ja aller vier Bewerber." Schneiders Hauptfokus liegt jetzt darauf, seine Kompetenz und die seiner Partei bei den zentralen Themen wie Schulpolitik rüberzubringen. (Fotos: privat/Bolte)
15.05.2009, 12:59 Uhr