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02.05.2009, 10:00 Uhr | Rheinpfalz Ludwigshafen
Bewegen und begeistern
Clemens Körner (CDU) will das „System Dudenhofen" auch im Kreis anwenden
„Bevor man einen Posten hat, kündigt man den anderen doch auch nicht", sagt  Clemens Körner. Bürgermeister der Verbandsgemeinde Dudenhofen ist er, Landrat im Rhein-Pfalz-Kreis will er werden - und trotz Wahlkampfs seine Pflichten als Rathauschef nicht vernachlässigen. „Viele im Ort fragen deshalb auch: ,Was willst du denn in Ludwigshafen?"", erzählt der 49-Jährige. Die Antwort kommt prompt: etwas bewegen und die Leute dafür begeistern.
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Dieser Anspruch ist zugleich Hypothek: Für den Kandidaten jener Partei, die bei der ersten Direktwahl eines Landrats im Kreis vor acht Jahren den Kürzeren gezogen hat, ist ein Sieg am 7. Juni eigentlich Pflicht. Zumal sich die Christdemokraten in einem schmerzhaften Nominierungsprozess für Körner und gegen ihren hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Michael Elster entschieden hatten, der nach 2001 gerne ein zweites Mal in den Ring gestiegen wäre.

Im Falle seiner Wahl würde Körner an den Ort zurückkehren, wo seine berufliche Laufbahn begonnen und wo er immerhin fast 20 Jahre seines Arbeitslebens verbracht hat: die Ludwigshafener Kreisverwaltung. Dass dazu überhaupt die Möglichkeit existiert, hat mit Heimatverbundenheit einerseits und Pflichtbewusstsein andererseits zu tun. Als er 1995 als Prokurist zu einem mittelständischen Unternehmen wechselte, sei für ihn eigentlich klar gewesen: „Meine Zukunft liegt in der freien Wirtschaft." Dann kam das Ehrenamt als Ortsbürgermeister und 2001 schließlich das Thema der Kandidatur als Verbandsbürgermeister. Und damit die Rolle rückwärts in die Politik.

Zu tun gäbe es daheim in Dudenhofen noch eine Menge, zu tun sei aber auch im Kreis einiges: Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und dem Kreis müsse partnerschaftlich ablaufen. Körners Definition einer modernen Kreisverwaltung ist die eines „spezialisierten Back-Offices" für die Kommunen. Die Erfahrung beispielsweise mit den Filialen der Kfz-Zulassungsstelle habe gezeigt, dass Aufgaben an die örtlichen Rathäuser delegiert werden müssten, wo immer das möglich und sinnvoll sei.

Delegieren und dirigieren - dieses Prinzip soll auch verwaltungsintern so funktionieren. Mitarbeitern ein gutes Stück Verantwortung zu überlassen, führe zu mehr Motivation und in der Konsequenz zu besseren Ergebnissen, ist Körner überzeugt. „Damit bin ich auch in Dudenhofen immer gut gefahren", sagt er. Ob das „System Dudenhofen" auch auf den Rhein-Pfalz-Kreis übertragbar ist? Der Bürgermeister mit den tiefen Wurzeln im gesellschaftlichen Leben seiner Heimatgemeinde glaubt fest daran und verweist selbstbewusst auf seine Erfolgsbilanz im Ort: „Bislang hat es doch ganz gut geklappt, oder?"
06.05.2009, 03:28 Uhr
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