CDU Dudenhofen 
  14:47 Uhr | 20.11.2017 Startseite | Inhaltsverzeichnis | Kontakt | Impressum    
News-Ticker

Aktuelles
16.05.2009, 10:00 Uhr | Rheinpfalz Speyer
Steuern, stützen und studieren
Köpfe und Konzepte (2): Die Landratskandidaten und ihre Vorstellung von der Rolle des Kreises bei der Gestaltung der Schullandschaft
Die Schullandschaft im Rhein-Pfalz-Kreis steht nicht zuletzt wegen der Reformpläne des Landes vor einschneidenden Veränderungen: Die Hauptschule geht, die Realschule plus kommt. Der Kreistag hat kurz vor der Wahl mit seinem Votum für den neuen Schulentwicklungsplan zwar die Eckpunkte fixiert. Mit welchem inhaltlichen Konzept treten aber die vier Landratskandidaten an?
Presseartikel
„Ich kann mir da durchaus eine zentrale Anbindung zum Kreis vorstellen", sagt der sozialdemokratische Landratskandidat Gordon Emrich mit Blick auf die weiterführenden Schulen. Wenngleich er in einer reinen Zentralisierung der Trägerschaft auch Nachteile wie den Verlust von Verantwortlichkeit auf Gemeindeseite sieht. Sein Fokus liegt aber auf einem anderen Aspekt von Schulpolitik. Die zentrale Frage: Wie kann ein Überleitungs- und Kooperationssystem aussehen, das den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium begleitet? „Das ist ein Thema, das aber im größeren Zusammenhang der Metropolregion und nicht nur im Rhein-Pfalz-Kreis bearbeitet werden muss", sagt Emrich.

Eine Debatte über die Vorzüge und Nachteile verschiedener Trägerschaftsmodelle will CDU-Landrats-Kandidat  Clemens Körner gar nicht erst führen. „Das ist eine Diskussion von Politikern. Die richtige Schule für jedes Kind und das möglichst wohnortnah", lautet seine Devise deshalb. Ihm gehe es darum, wie Bildung am besten zu vermitteln sei. Deshalb sei es die falsche Reaktion, wenn nur wegen Fragen der Folgefinanzierung oder Trägerschaften eine sinnvolle Schulform nicht gemacht werde. Was die breite Palette an Schulformen angehe, sei der Rhein-Pfalz-Kreis bereits „sehr gut ausgestattet".

Konrad Reichert, FDP-Bewerber um die Nachfolge Werner Schröters, hält eins für wichtig, wenn über Schulstandorte oder veränderte Schulträgerschaften diskutiert wird: „Man muss auf die Befindlichkeiten achten. Weiterführende Schulen sind für die Gemeinden ein Standortfaktor." Dass der Kreis dennoch Träger all dieser Schulen sein sollte, findet Reichert aber schon. „Da kann man eine ganze Reihe von Synergien nutzen. Umgekehrt bliebe das natürlich nicht ohne Folgen für die Kreisumlage", spricht der Liberale den Aspekt der Finanzierung an. Er befürworte ein differenziertes Bildungssystem mit einer Förderung der Kinder und Jugendlichen nach ihren Fähigkeiten und Stärken.

Für ein Konzept der Trägerschaft der weiterführenden Schulen in Kreishand steht auch Heinz-Peter Schneider, Landrats-Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen: „Identifikation und Bezug zu so einer Schule kann unabhängig von der Trägerschaft funktionieren." Eine zentrale Steuerung in diesem Bereich würde den Kreis stärken und sei unter finanziellen Aspekten sinnvoll, findet der Diplom-Pädagoge. Er wie seine Partei haben sich innerhalb der Diskussion um den Schulentwicklungsplan immer wieder für die Gesamtschule stark gemacht. Und deren Einführung hätte sich Schneider nicht nur für den Standort Dannstadt-Schauernheim/Böhl-Iggelheim gewünscht, sondern in so viel Orten des Kreises wie möglich.
27.05.2009, 09:46 Uhr
Suche
     


Newsletter abonnieren
Bleiben Sie stets auf dem Laufenden!
Ihre E-Mail Adresse:

 


 Seite drucken |  Seite senden |  Kontakt |  Nach oben

© CDU Dudenhofen | Realisation: Sharkness Media 0.27 sec. | 26721 Views