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23.05.2009, 10:00 Uhr | Rheinpfalz Speyer
Fördern, fordern und finanzieren
Köpfe und Konzepte (3 und Schluss): Die Landratskandidaten und ihre Vorstellungen von Wirtschaftspolitik auf Kreisebene
Getrennte Welten: Die großen industriellen Arbeitgeber sitzen in Ludwigshafen, Mannheim oder Karlsruhe, das schmucke Eigenheim steht irgendwo im Rhein-Pfalz-Kreis. Die Pendlerquote ist hoch, die Arbeitslosenquote niedrig. Alles bestens also? Ein bisschen mehr Einsatz auf dem Feld der Wirtschaftsförderung halten auch die vier Bewerber um das Amt des Landrats für durchaus angebracht.
Presseartikel
Mobilität sichern durch Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, flächendeckend schnelle Datenleitungen - das sind nach Ansicht von SPD-Landratskandidat Gordon Emrich die konkreten Ansätze, um wirtschaftliches Wachstum im Kreis zu unterstützen. Auch sonst setzt er auf Geschwindigkeit: „Schnelle Beratung und schnelle Unterstützung" würden von Unternehmen nachgefragt. Das in der vom Kreis gesteuerten Wirtschaftsförderungsgesellschaft praktizierte Konzept „Der kurze Weg" habe sich in dieser Hinsicht bewährt. Der Rhein-Pfalz-Kreis profitiere stark von seiner geographischen Lage: Er sei wirtschaftlich in die Großregion integriert, aber landschaftlich als Lebens- und Erholungsraum reizvoll. „Ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil", wie Emrich betont.

„Chefsache" würde das Thema Wirtschaftsförderung für den Fall seiner Wahl zum Landrat, bekräftigt CDU-Bewerber  Clemens Körner. „Nicht delegieren, sondern selbst initiieren", definiert er seine mögliche Rolle. Gute Bildungsangebote, Freizeitmöglichkeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf seien deshalb die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg im Kreis. Den könne man aber ohnehin nicht isoliert betrachten, deshalb fordere er, dass der Rhein-Pfalz-Kreis in der Metropolregion als als „Zukunftsmotor" aktiver sein müsse. Eine weitere Idee Körners: ein „Gründerhaus", um Impulse für Neugründungen zu geben. Regelmäßige Kontakte zwischen Kreis, Gemeinden und Unternehmen sollen der Bestandspflege ebenso dienen wie dem Aufbau eines Netzwerks, so der Christdemokrat.

Das bisherige Konzept findet FDP-Kandidat Konrad Reichert „noch unzureichend": Wirtschaftsförderung müsse aktiv nicht passiv betrieben werden. „Sowohl neue als auch ansässige Betriebe müssen eine Anlaufstelle im Kreis haben. Diese Stelle muss in der Lage sein, bei allen Fragen und Problemen zu beraten und entsprechende Ansprechpartner zu vermitteln", sagt der Liberale. Alle Prozesse in diesem Netzwerk brauchen seiner Ansicht nach „kurze unbürokratische Durchlaufzeiten und Entscheidungen". Im Wettbewerb um Unternehmen und Menschen innerhalb des Wirtschaftsraums der Metropolregion Rhein-Neckar müsse der Kreis mit seinen Pfunden wuchern.

„Still geworden" ist es um die Wirtschaftsförderung, findet der grüne Landratsbewerber Heinz-Peter Schneider. Das Thema werde weder kontinuierlich, noch besonders inspiriert bearbeitet. Das liege nicht nur an den Akteuren, sondern auch daran, dass die vielen Bürgermeister im Kreistag der Ansicht seien, dies allein besser leisten zu können, so Schneider. Mehr Aktivitäten in den Gremien der Metropolregion Rhein-Neckar würde er als Landrat entwickeln. Eine Idee liegt ihm als Grünem natürlich besonders am Herzen: ein „Masterplan" für die Nutzung erneuerbaren Energien.
27.05.2009, 10:58 Uhr
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