CDU Dudenhofen 
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11.01.2010, 09:00 Uhr | DIE RHEINPFALZ — NR. 7 | Lokalausgabe Speyer (län)
Blick auf ein sich wandelndes Dorf
Bürgermeister Peter Eberhard bei Neujahrsempfang: Veränderungen auf dem Walter-Gelände „frustrierend und spannend zugleich“
Zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Ortsgemeinde Dudenhofen hat Peter Eberhard (CDU) einen großen Bogen gespannt. Seine Rede zum Neujahrsempfang gestern Abend überschrieb der Bürgermeister mit dem Titel: „Unser Dorf verändert sich.“ Für das Beispiel aus früheren Zeiten wählte er den Versammlungsort, die Festhalle.
Dudenhofen - Gebaut wurde die ursprüngliche Turnhalle zwischen den Weltkriegen vom Turnverein. Im Zweiten Weltkrieg nutzte sie die Firma Walter als Lagerhalle und Schlaflager für verschleppte russische Frauen, die in der Firma arbeiten mussten. Nach Kriegsende ging sie an den Turnverein zurück. Bei der Übernahme durch die Gemeinde wurde aus der Mehrzweckhalle „die gute Stube“. Die auffälligste Veränderung der Gegenwart spielt sich für Eberhard
in der Dorfmitte, auf dem ehemaligen Gelände der Firma Walter ab: „Die Entwicklung zu verfolgen, mitzuplanen ist frustrierend und spannend zugleich.“ Generationen von Dudenhofenern habe der Betrieb Arbeit und Brot gegeben. Mitte des letzten Jahrhunderts arbeiteten dort bis zu 800 Beschäftigte. Die Zukunft: zwei Lebensmittelmärkte, Wohnund Dienstleistungsangebote. Mit den Arbeiten am Bürger- und Sportpark nördlich der Wingartsmühle will der Bürgermeister noch dieses Jahr beginnen. Nicht so schnell wie erhofft gehe es am östlichen Dorfeingang voran: „Die Grundstücke im Baugebiet Bolig Nord sind zur Zeit nicht die begehrtesten.“ Im Rückblick auf 2009 rage der Bezug der neuen Kindertagesstätte und der erweiterten Grundschule heraus. Anfang Mai sei auch die Gestaltung des Außengeländes mit naturnahen Spielmöglichkeiten abgeschlossen. Für die Realschule plus werde die Gemeinde einen Antrag auf Einrichtung einer Fachoberschule stellen. Würde der genehmigt, gehe allerdings die Trägerschaft der Schule an den Rhein-Pfalz-Kreis über.



Heute noch nicht absehbare Einschnitte erwartet Eberhard von der
Gebiets- und Kommunalreform. Da unter der Grenze von 12.000 Einwohnern, sei davon auch die Verbandsgemeinde Dudenhofen betroffen. Es stelle sich die Frage, Kooperation mit Römerberg oder Fusion zu einer großen Verbandsgemeindeverwaltung Dudenhofen-Römerberg. Seine Präferenz heiße Kooperation. Einige Anmerkungen von ihm zur Natur: Anfang des 20. Jahrhunderts auf der Gemarkung noch über 70.000 Obstbäume, kleinparzellierte Bewirtschaftung, artenreiche Wildpopulation, vielseitiger Bewuchs - nach den Flurbereinigungen kaum noch etwas übrig geblieben. Im Verlauf von 100 Jahren ein um 100 Hektar reduzierter Waldbestand.
Dudenhofen habe aber immer noch eine traumhafte Waldquote
von 50 Prozent, beherberge seltene Biotope, sei eine rundum lebendige
Gemeinde mit „auch unterschiedlicher persönlicher Artenvielfalt, die
letztendlich Garant dafür ist, dass eine Population überlebt“. Mitgestaltet wurde der Empfang von den Sternsingern, dem Bläser-Duo und dem Modern Choir. (län)
12.01.2010, 09:19 Uhr
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