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27.11.2009, 10:00 Uhr Übersicht | Drucken
Technische Kompetenz gefragt
Landrat Körner ernennt drei Wehrleute zu Kreisausbildern

Heimweh oder der „Dudenhöfer Rollbraten" waren nicht ausschließlich der Anlass, dass  Clemens Körner eine seiner ersten Amtshandlungen im neuen Job in die heimische Feuerwache verlegte. Traditionell trifft sich der Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises im Herbst mit den Kreisausbildern der Feuerwehren zu Ehrungen, Ernennungen und einem gemeinsamen Abendessen in Dudenhofen.

Die ersten Ausbilder auf Kreisebene wurden vor 34 Jahren bestellt. Damit zählte der damalige Landkreis Ludwigshafen zu den Vorreitern in Rheinland-Pfalz. Mit Eduard Lehr, Holger Schweigert, Florian Graf, die Körner am Mittwochabend per Urkunde und Handschlag ernannte, erhöhte sich die Zahl der Kreisausbilder auf 24. Allen sagte er Dank für ihre ehrenamtliche, segensreiche, zeitintensive Arbeit.

Lehr, Mitglied der Verbandsgemeindefeuerwehr Dudenhofen und - darauf legt er besonderen Wert - der Ortsfeuerwehr Harthausen, ist seit zwei Jahren Gastausbilder beim Lehrgang „Kettensägenführer Teil 1 und Teil 2 - Spannungssimulator". Schweigert, Angehöriger der Wehr Dudenhofen-Hanhofen, arbeitete zwei Jahre lang beim Lehrgang „Maschinist Löschfahrzeug" mit.

Graf ist für die Freiwillige Feuerwehr Neuhofen im Einsatz. Er absolvierte die Ausbildung zum „Bootsführer". Den dreien bescheinigte der Landrat großes Engagement, Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein. Die nötigen Fachlehrgänge hätten sie an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz erfolgreich absolviert.

Vor der Ernennung blickte Körner zurück auf die 70er Jahre, den Wandel vom reinen Brandschutz zur technischen Hilfeleistung und zunehmend zu Umwelt- und Gefahrguteinsätzen. Junge Feuerwehrmänner und -frauen müssten auch deshalb heute mit zum Teil sehr komplizierten, hochtechnischen Gerätschaften umgehen. Letztes Jahr zählte Körner 22 Lehrgänge mit 299 Feuerwehrmännern und -frauen, die von 21 Ausbildern in zahlreichen Führungs- und Sonderfunktionen, beispielsweise in Truppführer-, Atemschutz-, Sprechfunklehrgängen geschult wurden. Eine Arbeit, die nicht hoch genug einzuschätzen sei, die eine ganz besondere gesellschaftspolitische Einstellung erfordere, sagte Körner. (län)

06.12.2009, 21:50 Uhr


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