Dudenhofen: Bundestagsabgeordneter beim Spargelessen
Trotz guter Umfrage-Ergebnisse warnte Norbert Schindler am Freitag in Dudenhofen seine Partei vor Euphorie und vor dem Glauben, die nächste Bundestagswahl sei schon gewonnen. Beim Spargelessen des CDU-Ortsverbandes äußerte sich der Bundestagsabgeordnete in einem „Bericht aus Berlin" zu zahlreichen aktuellen Themen.
PresseartikelTrotz guter Umfrage-Ergebnisse warnte Norbert Schindler am Freitag in Dudenhofen seine Partei vor Euphorie und vor dem Glauben, die nächste Bundestagswahl sei schon gewonnen. Beim Spargelessen des CDU-Ortsverbandes äußerte sich der Bundestagsabgeordnete in einem „Bericht aus Berlin" zu zahlreichen aktuellen Themen.
Norbert Schindler sprach im innenpolitischen Teil seines Vortrages hauptsächlich die Bereiche Unternehmenssteuerreform, Mittelstand, Gesundheitsreform, Sozial- und Familienpolitik, Mindestlohn, Neuverschuldung sowie Erbschaftssteuer an. Der Großen Koalition in Berlin stellte der Abgeordnete ein insgesamt ordentliches Zeugnis aus. Ein „Platzen" des Bündnisses befürchte er nicht.
Zur Entwicklung Europas vertrat Schindler die Auffassung, dass die Staatengemeinschaft ohne Verfassung auskommen könne. Skeptisch äußerte er sich zu einer weiteren EU-Vergrößerung, insbesondere durch Aufnahme der Türkei.
In einer regen Aussprache war weniger der Bundespolitiker, sondern der Bauernpräsident Norbert Schindler gefragt. Berufskollegen konfrontierten ihn mit Problemen der Landwirtschaft. Dabei wurde unter anderem über Saisonarbeit und die Landwirtschaftliche Berufgenossenschaft diskutiert.
Zum 6. Spargelessen der Dudenhofener CDU hatte Ortsverbandsvorsitzender Jürgen Traxel zahlreiche Parteifreunde aus der Gemeinde und ihrer Nachbarschaft begrüßt, darunter Bürgermeister Clemens Körner, den 2.
Beigeordneten Peter Eberhard und den früheren Regierungspräsidenten Dr. Paul Schädler. (le)